Geschichtswerkstatt Klostersande

– Nächste Treffen –
28. Mai 2024 , 18:30 bis 20:00 Uhr

25. Juni 2024 ,18:30 bis 20:00 Uhr

AWO Stadtteil-Treffpunkt Klostersande

Aktuelles Projekt: Erzählcafé 

Erinnern - Erzählen - Zuhören - Festhalten

 

Als Erzählcafé wird eine partizipative und interaktive Methode des autobiographisch orientierten Erzählens bezeichnet. Es ist ein niederschwelliger Bildungsanlass und unterscheidet sich durch den explizit biographischen Bezug und der damit einhergehenden Selbstreflexion sowohl vom

sachbezogenen Argumentieren und Diskutieren in Gesprächsrunden als auch vom „Reden über andere" oder Kaffeeklatsch. Im Erzählcafé werden Alltagsgeschichten von gewöhnlichen Menschen in angenehmer Atmosphäre wertgeschätzt. In der Erwachsenenbildung und Seniorenarbeit ist das Erzählcafé ein beliebtes Verfahren, um Menschen den Raum zu geben, ihre Erfahrungen in Bezug zu setzen mit den Erfahrungen anderer und mit geschichtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ihrer Zeit. (Wikipedia)

 

Wir möchten mit Personen sprechen, die etwas aus der Vergangenheit zum Stadtteil Klostersande zu sagen haben und diese Erinnerungen bewahren. Dazu führen wir Interviews, die verschriftlicht und zum nachlesen archiviert werden.

Rückblick:

Donnerstag | 02. November 2023 | 19 Uhr

AWO Stadtteil-Treffpunkt Klostersande

Begrenzte Plätze: ANMELDUNG erforderlich bis zum 30. Oktober 2023

Eintritt frei

 

Die Geschichtswerkstatt Klostersande lädt interessierte Menschen zu einer besonderen Filmvorführung mit Live-Kommentar ein!

 

Gezeigt wird ein Amateur-Stummfilm aus den 1960er Jahren, damals aufgenommen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gas- und Wasser-Werke-Elmshorn (mittlerweile Stadtwerke) und zur Verfügung gestellt von Ludwig Kettner.

 

Der Film gibt vielfältige und interessante Einblicke in die Arbeiten, wie sie vor 60 Jahren auf Klostersande und an verschiedenen Orten in ganz Elmshorn erledigt wurden.

 

Der Film ist 70 Minuten lang und wird in zwei Teilen gezeigt. Kommentiert wird er lebhaft und eindrucksvoll von Norbert Hartmann. Er selbst hat jahrzehntelang bei den Gas- und Wasser-Werken-Elmshorn (später Stadtwerken Elmshorn) gearbeitet und kennt viele der gezeigten Personen persönlich. Unzählige Geschichten kann er zu den Bildern erzählen – ein spannender Abend ist vorprogrammiert!

 

Im Übrigen möchte die Geschichtswerkstatt Klostersande den Film vertonen. Hierfür werden Menschen gesucht, die weitere Informationen beisteuern können. Wer mag, kann bei der Filmvorführung Stichworte aufschreiben und diese samt Kontaktdaten zur Verfügung stellen. Auch grundsätzlich ist eine Mitarbeit bei der Geschichtswerkstatt Klostersande möglich. Sie trifft sich am letzten Dienstag im Monat jeweils von 18:30 bis 20 Uhr im AWO Stadtteil-Treffpunkt Klostersande.

 

Auf einen spannenden Abend freut sich

die Geschichtswerkstatt Klostersande

Anmeldung zur Filmvorführung am 02. November 2023 (nicht aktuell)

Bitte den Code eingeben:

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Über uns

 Geschichtswerkstatt Klostersande

 – jeden letzten Dienstag im Monat | 18:30 bis 20:00 Uhr

 

Wir – das sind die Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Geschichtswerkstatt Klostersande – treffen uns seit mehr als einem Jahr regelmäßig, um die Geschichte unseres interessanten Stadtteils aufzuarbeiten. Wir betrachten die Vergangenheit, möchten wissen wie die Menschen heute im Stadtteil Klostersande leben und sind gespannt, wie sich das ehemalige Dorf Klostersande in der Zukunft entwickeln wird.


Als wir uns im Frühjahr 2017 erstmals zusammensetzten, suchten wir zunächst nach einer geeigneten geschichtlichen Basis für unsere Arbeit. So begannen wir damit, das Erdbuch von Klostersande abzuschreiben und arbeiteten darin anschließend den Gebäudebestand aus der Steuerliste von 1867 ein.

 

Weitere Dokumente warten noch auf ihre Auswertung: So fehlt zum Beispiel das neue Schuld- und Pfandprotokoll (Vorläufer des heutigen Grundbuchs). Dieses soll möglichst im nächsten Jahr unter den „Materialien zur Elmshorner Geschichte“ herausgegeben werden, wie Karl-Heinz Kuhlemann es bereits von Hainholz und Vormstegen erarbeitet hat.

 

Ein weiteres Projekt, mit dem wir derzeit beschäftigt sind, ist die Bearbeitung eines alten Schulprotokolls. Denn auf Klostersande gab es vier Schulen. Das noch in deutscher Schrift vorhandene Schulprotokoll wurde nun auf Veranlassung des Stadtarchivs in ein aktuelles Schriftbild übertragen und steht der Forschung jetzt in lesbarer Schrift zur Verfügung.

 

Natürlich beschäftigen wir uns auch viel mit alten Fotodokumenten, die zum Teil vom Stadtarchiv, oft aber auch aus den Privatsammlungen von Mitstreiterinnen und Mitstreitern stammen. Interessante Postkarten aus der Zeit von 1900 bis 1902 stellte ebenfalls ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft zur Verfügung. Es handelt sich bei den Karten um den Schriftwechsel zwischen einem Fischgroßhändler aus Esbjerg (Dänemark) und dem Fischhändler Dehn, aus der Margarethenstraße 17 auf Klostersande. Um die Auswertung der Karten kümmert sich derzeit Dr. Peter Danker-Carstensen.

 

Wir hoffen, die Ergebnisse unserer Arbeit später in Buchform präsentieren zu können. Bis es so weit ist, wird es aber noch etwas dauern. Denn es gibt noch viel zu tun. Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind daher sehr willkommen. Wir treffen uns an jedem letzten Dienstag des Monats um 18:30 Uhr im AWO Stadtteil-Treffpunkt Klostersande am Mittelweg 49. Wer Fragen hat, kann uns auch telefonisch unter 04121 / 94870 erreichen.

Beate Claßen